Interview mit Susi Stuber und Peter Schori von der Smutje GmbH, geführt im Februar 2008
Seit mehr als 15 Jahren sind Sie Kunde bei der Agro-Treuhand Rütti AG. Welche Dienstleistungen haben Sie während dieser Zeit beansprucht?
Peter Schori: Zuerst die Beratung rund um die Gründung der Vater-Sohn-Gemeinschaft, dann die Unterstützung bei der Umstellung von der Rapportbuchhaltung auf PC-Hof (LBH SBS), anschliessend die Hofübergabeberatung, danach kam die Abklärung der MWST-Pflicht bei der Holzhackerei und die damit verbundene Softwareumstellung auf Pinus, und zuletzt die Beratung anlässlich der Erweiterung um die Buchhaltung der Smutje GmbH.
Wie erleben Sie die persönliche Beziehung zu Ihrem Treuhänder?
Peter Schori: Ich schätze es, dass der Treuhänder die gleiche Sprache spricht und so auf meine Anliegen optimal eingehen kann. Zudem bin ich glücklich, dass es bei uns erst ein Mal zu einem Sachbearbeiter-Wechsel kam. Dieser Wechsel war damals wegen der MWST-Pflicht und der Software-Umstellung auf Pinus nötig.
Susi Stuber: Mir ist wichtig, dass das Vertrauen zum Treuhänder stimmt. Nebst dem Geschäft kommt ja auch noch der ganze private Bereich dazu. Für uns ist Zollikofen gut erreichbar und dadurch auch der persönliche Kontakt einfacher möglich. Manchmal macht es Sinn, ein Problem persönlich zu besprechen, anstatt am Telefon.
Sie führen seit 2002 die Buchhaltungen sämtlicher Unternehmungen selber mit Pinus Software und setzen dabei die Module Fibu, Faktura, Kreditor und Lohn ein, wie hat sich dadurch die Buchführung verändert?
Peter Schori: Sie ist einfacher und aktueller geworden. Die Buchungen aus sämtlichen Modulen werden in die Fibu übernommen. Dank Faktura wird die Kontrolle der Zahlungseingänge vereinfacht. Wir sind froh, dass sich die Software weiterentwickelt hat und heute fast alle unsere Bedürfnisse abdeckt.
Fast alle?
Peter Schori: Ja, uns würde die administrative Arbeit noch mehr erleichtert, wenn das Zeiterfassungssystem von Pinus Lohn mit der Stempeluhr kompatibel wäre, und wenn von verschiedenen Standorten aus Offerten und Lieferscheine gedruckt werden könnten!
Wir nehmen diese Anregungen gerne auf. Letzteres wird in zwei oder drei Jahren mit Pinus Net möglich sein. Wie sieht die Arbeitsteilung mit dem Treuhänder aus?
Peter Schori: Ich verbuche selber zu Hause und sende dann die Daten via E-Mail an Simon Schneeberger. Er erledigt unter dem Jahr die MWST-Abrechnungen und schickt mir die Daten jeweils wieder zurück. Zudem erstellt er die Jahresabschlüsse und die Steuererklärungen. Mit dem Abschlussgespräch wird dann das vergangene Buchführungsjahr abgeschlossen.
Susi Stuber: Ich schätze es, dass ich das Verbuchen der Belege an Peter und die Abschlussarbeiten an unseren Treuhänder delegieren kann.
Sie beschäftigen in der Smutje GmbH acht Festangestellte und fünf Teilzeitangestellte. Wie viel Nutzen bringt Ihnen dabei «Pinus Lohn»?
Peter Schori: Für mich wäre es inzwischen undenkbar, die Personaladministration anders zu bewältigen. Pinus Lohn erledigt von der Lohnabrechnung bis zum Lohnausweis sämtliche Schritte der Lohnbuchhaltung auf bedienungsfreundliche Art.
Ab wie vielen Mitarbeitern würden Sie Pinus Lohn einsetzen?
Peter Schori: Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Arbeitserleichterung gross ist. Ich würde Pinus Lohn bereits ab drei Mitarbeitern einsetzen.
Die Smutje GmbH wurde für den Agropreis 2006 nominiert und stand im Finale. Wie hat sich diese Nomination auf den Betrieb ausgewirkt?
Susi Stuber: Positiv. Der Name Smutje ist zu einem Begriff geworden. Durch die Nomination waren wir in der Presse präsent. Die Vorbereitungen haben uns auch darin bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Peter Schori: Unter Zeitdruck wurde eine Homepage erstellt und das Erscheinungsbild gestaltet und vereinheitlicht. Die Nomination war eine grosse Ehre für uns!
Hat sich der hohe Heizölpreis auf Ihren Betriebszweig «Wärme aus Holz» ausgewirkt?
Peter Schori: Ich spüre die höheren Produktionskosten; der Diesel ist auch teurer geworden. Zudem haben auch die Anzahl der Marktbegleiter zugenommen. Die Tendenz zeigt aber klar eine Zunahme des Auftragsvolumens.
Werden vermehrt Holzheizungen eingebaut?
Peter Schori: Bei bestehenden Heizungen profitieren die Eigentümer von Holzheizungen vom tieferen Brennmaterialpreis. Wenn eine Sanierung der Heizungsanlage ansteht, spricht der hohe Erdölpreis eher für eine Holzheizung. Eine bestehende neuere Ölheizung wird aber kaum nur wegen des Ölpreises ersetzt.
Sind für die nächste Zeit spezielle Projekte geplant?
Susi Stuber: Im August 2007 haben wir an der Wältistrasse (Pädagogische Hochschule) die Cafeteria übernehmen dürfen und bedienen dort nun täglich zwischen 30 und 200 Gäste. In diesem Jahr feiern wir das 5-Jahr-Jubiläum der Smutje GmbH. Im Herbst 2008 sind verschiedene Aktivitäten geplant.
Frau Stuber, Herr Schori, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Unter www.smutje.ch finden Sie weitere Informationen.
