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Interview mit Bendicht Michel

Seit wann sind Sie Kunde bei der Agro-Treuhand Rütti AG (ATR AG) und welche Dienstleistungen haben Sie bis heute beansprucht?
Bendicht Michel: Seit 12 Jahren erledigt die ATR AG meine Buchhaltung und Steuererklärung. Beim Bau der Geflügelhalle nahm ich ebenfalls die Beratung der ATR AG in Anspruch. Bei einer Gesamtversicherungsberatung wurde die Versicherungsabdeckung durchleuchtet. Zudem steht mir die ATR AG bei der Lohnabrechnung und Abrechnung der Sozialversicherungen zur Seite.

Was führen Sie für ein Buchhaltungssystem und wie sieht die Arbeitsteilung mit dem Treuhänder aus?
Bendicht Michel: Da mein Aufwand für die Buchhaltung möglichst gering sein soll, führe ich eine Belegbuchhaltung. Ich führe die Zahlungen aus und lege die Zahlungsbelege sowie die Bankauszüge in einem Ordner ab. Nach Ablauf des Geschäftsjahres liefere ich die Ordner dem Treuhänder ab. Der Rest erledigt Ruedi Stettler, ATR AG.

Sie waren bei uns in der Versicherungsberatung, was hat sie Ihnen gebracht?
Bendicht Michel: Nach der Versicherungsberatung hatte ich die Gewissheit, dass keine Doppelversicherungen bestehen und ich bei einem Schadenfall ausreichend versichert bin.

Sie möchten den Legehennenbetrieb aufstocken. Wie werden Sie von der Agro-Treuhand unterstützt?
Bendicht Michel: Das von der Agro-Treuhand Rütti AG erstellte Betriebskonzept dient mir als Entscheidungsgrundlage für die Betriebserweiterung und die Finanzierung. Für das Gesuch um BAK-Kredit, für die Finanzierung durch Bank und für die Bewilligungen durch die Behörden ist ein Betriebskonzept notwendig.

Was erwarten Sie für Vorteile durch die Aufstockung?
Bendicht Michel: Eine bessere Position am Markt gegenüber dem Abnehmer der Eier sowie dem Lieferanten von Futter. Vor allem beim Legehennenfutter sind bessere Konditionen zu erwarten. Dies sollte sich schlussendlich auch positiv auf das Ergebnis auswirken.

13‘000 Legehennen zu besorgen, das tönt nach viel Arbeit. Wie sieht bei Ihnen ein normaler Arbeitstag aus?
Bendicht Michel: Am Morgen um 5.30 bin ich meist schon in der Hühnerhalle. Anschliessend erledigen wir die täglichen Arbeiten mit den Eiern. Wenn alles gut läuft, sind die täglichen Arbeiten nach 10:00 Uhr abgeschlossen. Anschliessend bleibt Zeit für die übrige Landwirtschaft, sowie für Reparaturarbeiten an den Einrichtungen. Am Abend geht es dann wieder zu den Hühnern zu einem Kontrolldurchgang. Bei Störungen muss man 24 Stunden am Tag auf Abruf verfügbar sein.


Erledigen Sie die Arbeiten alleine?
Bendicht Michel: Nein, dies wäre nicht möglich. Ich beschäftige Teilzeitangestellte im Stundenlohn. Es sind Frauen und Rentner, die noch etwas leichtere Arbeiten verrichten können.

Haben Sie Mühe, geeignetes Personal zu finden?
Bendicht Michel: Die zurzeit beschäftigten Personen sind allesamt schon länger bei mir. Bis anhin hatte ich keine Mühe Personal zu finden für die jeweils ca. 4 Stunden pro Tag.

Wie sehen Sie die Zukunft in der Legehennenhaltung bzw. beim Eiergeschäft?
Bendicht Michel: Wir hoffen, dass der Schweizer Konsument weiterhin Inlandeier bevorzugt und bereit ist, für die strengeren Umwelt- und Tierschutzauflagen einen höheren Preis zu bezahlen. Die Produzentenpreise dürften weiterhin unter Druck bleiben. Infolge der höheren Produktionskosten (Futter, Löhne, etc.) und den typisch schweizerischen Hürden der Bürokratie (Bewilligungen, Kontrollen etc.) können wir jedoch nicht so günstig produzieren wie im Ausland.

Herr Michel, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Aktuell - News&Tipps Ausgabe 2/2017

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