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Interview mit Familie Hofer

Seit wann sind Sie Kunde bei der ­Agro-Treuhand Rütti AG (ATR AG) und welche Dienstleistungen haben Sie bis heute beansprucht?
Familie Hofer: Wir sind seit der Betriebsübernahme im Jahr 1987 Kunden bei der ATR AG, die für uns die Buchhaltung und die Steuererklärung erstellt. Ausserdem hat uns die ATR AG bei der Betriebsübernahme und der Auflösung der Betriebsgemeinschaft beraten. Bei den Investitionen im Jahr 2007 schätzten wir die Beratung der ATR AG in finanziellen Fragen.

Was führen Sie für ein Buchhaltungs­system und wie sieht die Arbeitsteilung mit dem Treuhänder aus?
Familie Hofer: Wir führen die Buchhaltung im Rapport­system. Ende Jahr erstellen wir das Inventar und senden die notwendigen Abschluss­unterlagen an die ATR AG. Die Unterlagen werden vom Treuhänder verarbeitet und der Buchhaltungsabschluss erstellt. Der Abschluss und die Steueroptimierung werden anschliessend zusammen besprochen.

Sie haben sich für das Rapportsystem entschieden. Welche Vorteile bietet Ihnen dieses System?
Familie Hofer: Mit dem Rapportsystem können wir den Aufwand für die Buchhaltung reduzieren und haben trotzdem einen guten Überblick über den Geldfluss.

Sie waren bei uns in der Betriebsberatung, was hat sie Ihnen gebracht?
Familie Hofer: Bei der Übernahme des Betriebes und der Auflösung der Gemeinschaft haben wir die kompetente und neutrale Beratung sehr geschätzt. Die finanziellen Berechnungen der ATR AG gaben uns Sicherheit, dass die Investitionen tragbar sind und sich positiv auf das Betriebsergebnis auswirken.

Sie führen einen intensiven Betrieb mit Milchvieh- und Zuchtschweinehaltung. Wie teilen Sie die Verantwortung und die Arbeit auf dem Betrieb ein?
Familie Hofer: Hansruedi ist zuständig für die Produktionstechnik im Stall und auf dem Feld. Ruth hilft hauptsächlich in der Rindviehhaltung und ist zuständig für das Blumenfeld und den Haushalt. Betriebliche Fragen werden gemeinsam diskutiert und Entscheide gemeinsam getroffen. Da unser Sohn Johann im Moment die landwirtschaftliche Aus­bildung absolviert, lastet die gesamte Arbeit auf uns. Die jetzige Situation stellt für uns eine Übergangslösung dar.

Vor zwei Jahren haben Sie in die Ferkelproduktion investiert. Beabsichtigen Sie, sich in Zukunft auf die Schweinehaltung zu spezialisieren?
Familie Hofer: In den kommenden Jahren planen wir, die Milchproduktion parallel zur Zuchtschweinehaltung weiterzuführen. So können wir der nachfolgenden Generation beide Optionen offenhalten. Für den Betrieb erachten wir es als sinnvoll, wenn die Ferkelproduktion mit einem Maststall ergänzt werden könnte. Ob wir dies noch vor der Betriebsübergabe realisieren, ist aber noch offen.

Wie könnte Ihr Betrieb in zehn Jahren aussehen, resp. wo möchten Sie ihn haben?
Familie Hofer: In den nächsten zehn Jahren wird uns das Thema Betriebsübergabe begleiten. Wir wollen den Betrieb so führen, dass die nächste Generation ihre Interessen, Stärken und Ideen in den Betrieb einbringen kann. Wir möchten, dass der Nachfolger auf dem Bestehenden aufbauen kann.

Ruth und Hansruedi Hofer, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Aktuell - News&Tipps Ausgabe 2/2017

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