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Interview mit Familie Reinhard

Seit wann sind Sie Kunde bei der Agro-Treuhand Rütti AG und welche Dienstleistungen haben Sie bis heute beansprucht?
Von Anfang an, d.h. seit der Einführung der Buchhaltungspflicht im Jahr 1993. Bisher haben wir Buchhaltungsabschluss und Steuererklärung zusammen mit der Agro-Treuhand Rütti AG erstellt. Mit dem geplanten Generationenwechsel ist neu auch die Beratung zur Hofübergabe/Hofübernahme hinzugekommen.

Sie führen die Buchhaltung schon seit Längerem auf dem PC. Was waren die Gründe für die Umstellung und welche Vorteile bietet dieses System für Sie?
Wir wollten die Buchhaltung selber führen, damit der Abschluss schneller gemacht werden kann. Zudem kommt diese Variante auch günstiger. Für uns bringt die Buchhaltung auf dem PC eine administrative Vereinfachung, da wir die Daten jederzeit selber einsehen können, weiter ist auch ein schnellerer Buchhaltungs-abschluss möglich.

Nach der Hofübergabe wird die Buchführung durch Sohn Martin geführt. Ist eine Erweiterung mit E-Banking ein Thema?
Eine Erweiterung wäre schon ein Thema, allerdings bietet unsere Bank E-Banking noch nicht an.

Sie befinden sich mitten in der Hofübergabe/Hofübernahme. Wie erleben Sie die Begleitung durch die Agro-Treuhand Rütti AG?
Gut war für uns der Einstieg mit dem Kurs zum Generationenwechsel im November 2011. Das gab schon mal eine Idee, was alles auf einen zukommt. Danach kam das Gespräch mit Herrn Fehr, wo die verschiedenen Punkte der Hofübergabe einer nach dem anderen durchgegangen wurden. Ein weiteres Gespräch diente zur Bereinigung und Ergänzung des Berichtsentwurfs zur Hofübergabe. Wir konnten unsere Wünsche einbringen und Fragen stellen. Die Begleitung empfinden wir als guten Prozess.

Martin Reinhard, Sie übernehmen den Betrieb in einem für die Milchwirtschaft schwierigen Umfeld. Welche Ziele setzen Sie sich für die ersten Jahre nach der Hofübernahme?
Zurzeit ist das noch schwer zu beantworten. Sicherlich werden wir die Milchproduktion im Moment so beibehalten, da wir ja gut eingerichtet sind (Anbindestall). Ein Ausbau ist in Planung, im Rahmen der bestehenden Gebäude.

Ab Anfang September 2013 gelten strengere Tierschutzvorschriften für Rindviehställe. Sind bei Ihnen Anpassungen nötig?
Unsere Ställe sind noch konform. Investitionen wird es durch die Milchübernahme von Dritten geben. Dazu müssen wir ein Läger leicht anpassen, um Milchkühe statt Rinder halten zu können.

Wo könnte Ihr Betrieb in zehn Jahren stehen, oder wo möchten Sie ihn haben?
Wenn möglich etwas vergrössern, den Betrieb immer noch selber bewirtschaften können, und die Rentabilität verbessern. Natürlich ist eine Vergrösserung sehr schwierig, es sind noch andere Anwärter in der Umgebung und alle sind eher jung.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit auf dem Betrieb nach der Hofübergabe?
Wir (Eltern) möchten eigentlich die Verantwortung abgeben und – solange die Gesundheit es zulässt – weiterhin auf dem Betrieb arbeiten. Der Betrieb reicht aber nicht für beide Generationen, daher muss Martin auswärts arbeiten können. Die auswärtige Tätigkeit könnte künftig aber auch durch einen Ausbau auf dem Betrieb kompensiert werden. Wichtig ist im Moment, dass sein Arbeitgeber flexibel ist, wenn auf dem Betrieb kurzfristig Arbeiten erledigt werden müssen.

Familie Reinhard, wir danken Ihnen für das Gespräch. Wir freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusmmenarbeit.

Aktuell - News&Tipps Ausgabe 2/2017

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