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Das Lohnunternehmen vom Otzenberg

Auf dem Otzenberg bei Hasle-Rüegsau führen Marianne und Beat Röthlisberger einen Landwirtschaftsbetrieb und dazu das «Lohnunternehmen Röthlisberger Otzenberg». Beat Röthlisberger gewährt uns Einblick in seinen Betrieb.

Wenn Sie Zeit für einen kurzen Werbespot hätten, wie würden Sie Ihren Betrieb vorstellen?
Unser Betrieb hat zwei Standbeine. Zusammen mit drei Mitarbeitern und zwei Lehrlingen führen wir einen landwirtschaftlichen Betrieb und das «Lohnunternehmen Röthlisberger Otzenberg». In der Landwirtschaft halten wir 22 Milchkühe sowie 590 Mastschweine und bewirtschaften eine Nutzfläche von 21 Hektaren. Das Lohnunternehmen ist in die Bereiche «Dienstleistungen» und «Handel» unterteilt. Im Bereich Dienstleistungen übernehmen wir einerseits landwirtschaftliche Lohnarbeiten wie mähen, pressen, Mais hacken, spritzen oder güllen. Andererseits sind auch Transportdienstleistungen eine wichtige Einnahmequelle. Wir verfügen über passende Anhänger um Holz, Kies, Beton, Ballen und Maschinen zu transportieren. Zudem können wir mit einem Thermosilo-Aufbau auch Strassenbelag transportieren. Diese Transportarbeiten erledigen wir für private Kunden und für die Gemeinde. Der Bereich Handel umfasst den Verkauf von Dünger sowie den An- und Verkauf von Grassilage, Stroh, Heu und Maissilage. Für weitere Informationen zu unserem Betrieb und unseren Tätigkeiten verweise ich gerne auf unsere Website http://www.lohnunternehmen-roethlisberger.ch

Welchen Nutzen bringen Ihnen die zwei Betriebsstandbeine?
Durch die beiden Betriebszweige kann ich die Auslastung unserer Mitarbeiter besser steuern und somit die Personalkosten optimieren. Zudem ermöglichen mir die Angestellten, dass ich mir als Betriebsleiter mehr Raum für Freizeit schaffen kann. Weiter kann ich in der Landwirtschaft die Maschinenkosten reduzieren, da ich den Maschinenpark vom Lohnunternehmen einsetze.

Welche Visionen haben Sie für Ihr Unternehmen, welche Ziele wollen Sie noch erreichen?
Die optimale Betriebsgrösse haben wir bereits erreicht, die Wachstumsphase ist also abgeschlossen. Nun geht es darum, den Betrieb laufend zu unterhalten, damit die nachkommende Generation optimale Rahmenbedingungen für die Betriebsübernahme vorfindet. Geplant sind Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden sowie die laufende Erneuerung des Maschinenparks.

Wie gewinnen Sie Distanz zum Arbeitsalltag, was unternehmen Sie zum Ausgleich?
Im Sommer ist es eher schwierig, Distanz zum Arbeitsalltag zu finden. Mehr als einzelne Tage kann ich dem Betrieb nicht fernbleiben. Kraft tanke ich während dieser Zeit bei Ausflügen mit der Familie oder beispielsweise bei einem Schwingfestbesuch. Zeit zum Ausspannen habe ich dafür im Winter, dann gönne ich mir auch Ferien.

In welchen Bereichen vertrauen Sie für die Betriebsführung auf EDV-Unterstützung?
Da ich über unseren Lohnbetrieb verschiedene Dienstleistungen anbiete, mehrere Mitarbeiter beschäftige und viele Kunden bediene, ist der Fakturierungsprozess relativ anspruchsvoll und zeitintensiv. Um ihn zu vereinfachen, habe ich mir für die Leistungserfassung und Fakturierung die Software ESL 6.0 beschafft. Diese Software hat nun jeder Mitarbeiter als Applikation auf seinem Smartphone installiert. Bevor wir mit einer Arbeit beginnen, gibt jeder auf dieser Smartphone-App den Kunden sowie die zu erledigende Tätigkeit ein und stoppt die Zeit. Sobald eine Arbeit abgeschlossen ist, halten wir die Zeit an. Damit ist bereits aufgezeichnet, für welchen Kunden welcher Mitarbeiter welche Arbeit während welcher Zeitdauer ausgeführt hat. Die erfassten Daten werden anschliessend via Mobilfunk vom Smartphone auf den Computer übertragen. Dort kann ich die erbrachten Leistungen abrufen und die Rechnungen für unsere Kunden erstellen. EDV-Unterstützung beanspruche ich beim Erstellen der Buchhaltung, wofür ich Agro-Office verwende.

Seit wann führen Sie Ihre Buchhaltung selbst?
Ich habe meine Buchhaltung immer selbst geführt. Das Know-how habe ich mir als Agrobuchhalter bei der Agro-Treuhand Rütti AG angeeignet.

Wie sind Sie auf die Cloud-Lösung der Agro-Treuhand Rütti AG aufmerksam geworden?
In der letzten Ausgabe des «News & Tipps» habe ich den Artikel über die «agro-cloud» gelesen. Ausserdem hat mich mein Mandatsleiter darauf angesprochen und mir die Vorteile dargelegt.

Und warum haben Sie zur «agro-cloud» gewechselt?

Da mein Betrieb mehrwertsteuerpflichtig ist, musste ich für die Mehrwertsteuerabrechnung meine Buchhaltungsdaten jeweils quartalsweise der Agro-Treuhand Rütti AG zustellen. Solange meine Daten beim Treuhänder waren, konnte ich nicht weiterbuchen. Mit der Cloud-Lösung entfällt nun der Datentransfer, da beide Seiten auf die Buchhaltung zugreifen können. Weiter hat mich überzeugt, dass meine Daten auf einem externen Server abgelegt werden und ich somit nicht mehr für die Datensicherung zuständig bin. 

Wie sind Ihre ersten Erfahrungen mit der Cloud-Lösung?

Die ersten Erfahrungen sind durchaus positiv. Geändert hat sich lediglich, dass ich meine Buchhaltung nun via Website der Agro-Treuhand Rütti AG öffnen sowie einen Benutzernamen und ein Kennwort eingeben muss. Sobald die Buchhaltungssoftware je -doch läuft, ist alles beim Alten. Weder beim Buchen noch beim Arbeiten mit den Zusatzmodulen hat sich etwas geändert. Wegen einem Internetproblem konnte ich einmal nicht auf die Buchhaltung zugreifen. Ansonsten funktioniert der Zugriff via Internet aber einwandfrei.

Welche Vorteile bietet die «agro-cloud», verglichen mit der alten Lösung?

Wie bereits erwähnt, schätze ich den wegfallenden Datentransfer mit dem Treuhänder sowie die automatische Datensicherung. Ausserdem bin ich nun nicht mehr für die Updates meiner Buchhaltungssoftware zuständig.

Welchem Zielpublikum können Sie die «agro-cloud» weiterempfehlen?
Eigentlich würde ich alle, die selbst buchen, für einen Wechsel zur «agro-cloud» motivieren.

Aktuell - News&Tipps Ausgabe 2/2017

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