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Interview mit Familie Spahni

Was hat Sie dazu gebracht, kurz nach der Übernahme des Lohnunternehmens im Jahr 1995 in den Zaunbau einzusteigen?
Mit 25 Jahren übernahm ich mithilfe eines Bankkredits und einer Bürgschaft den Mähdreschereibetrieb meines früheren Arbeitgebers und legte damit den Grundstein für mein heutiges Geschäft. Ein Jahr später ergänzte ich den Maschinenpark mit einer der ersten Maisballenpressen, die es gab. Die Nachfrage war so gross, dass wir während der Saison Tag und Nacht im Schichtbetrieb arbeiteten. Unser Kundenstamm reichte innert Kürze von Luzern bis nach St. Immer. Um unsere Mitarbeiter auch in der Zwischensaison beschäftigen zu können, entschieden wir uns 1998, in den Zaunbau einzusteigen.

Im Jahr 2001 haben Sie den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb über­nommen. Wie haben Sie den Betrieb organisiert?
Bei der Übernahme gehörten 18 Milchkühe, 24 Muttersauen sowie Ackerbau und etwas Obst zum Betrieb. Anfangs führten wir den Hof so weiter. Doch schnell sahen meine Frau und ich, dass alles zusammen – land­wirtschaftliche Lohnarbeiten, Zaunbau und landwirtschaftlicher Betrieb – kaum machbar ist. Zuerst reduzierten wir auf Mutterkuh­haltung und Weidemast. Seit letztem Jahr ist der Betrieb nun ohne Nutztiere. Jetzt werden auf dem gesamten Boden Getreide, Raps und Mais angebaut. Der Einfachheit halber haben wir immer nur eine Kultur auf dem ganzen Betrieb, abwechselnd pro Jahr, damit wir eine Fruchtfolge haben. Die meisten Arbeiten erledigt ein Lohnunternehmer. Dies ermög­licht es uns, einen schlanken Maschinenpark zu unterhalten, und mir, neben meiner Tätigkeit mit den vielen Fixterminen, die nötige Flexibilität zu behalten.

Wie hat sich Ihre Firma im Lauf der Zeit entwickelt und/oder verändert, auch hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Ihrem Treuhänder?
Als gelernter Landwirt waren meine Kenntnisse in Sachen Lohnbuchhaltung, Mehrwertsteuer etc. begrenzt. So erledigte am Anfang die Agro-Treuhand Rütti AG sämtliche Buch­haltungsarbeiten für uns. Mit dem steigenden Umsatz nahm der administrative Aufwand laufend zu und war alleine kaum zu bewältigen. 2004 realisierten wir den Neubau in Laupen. Danach riet uns die Agro-Treuhand Rütti AG, eine eigene Buchhalterin einzu­stellen. Die Entlastung war sofort spürbar. Im Jahr 2009 eröffneten wir in Uetendorf die Zaunteam Spahni Süd GmbH, die mittlerweile neun Mitarbeiter beschäftigt. Unsere Buch­halterin erledigt heute mit einem 80%-Pensum die Buchhaltung für beide Betriebe.

Welche Arbeiten führen Sie selbst aus und welche haben Sie Ihrem Treuhänder übertragen? Wie sieht die Zusammen­arbeit konkret aus?
Unsere Buchhalterin deckt die Bereiche Finanzen, Buchhaltung und Personal ab. Die Jahresabschlüsse sowie das Controlling erledigt die Agro-Treuhand Rütti AG. Die erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Lösung. Im Weiteren hat die Agro-Treuhand Rütti AG eine beratende Funktion für die Bereiche Steuern, Versicherungen etc.

Welche Visionen/Ziele haben Sie mit Ihrem Unternehmen bzw. was möchten Sie noch erreichen?
Heute beschäftigen die beiden Betriebe rund 30 Mitarbeiter. Jeder von uns weiss, dass unsere Zukunft die zufriedenen Kunden sind und daran arbeiten wir, Tag für Tag von neuem motiviert. In meiner Verantwortung liegt es, den Mitarbeitern und ihren Familien einen sicheren und attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Mit Innovation, Effizienz und einem gesunden Wachstum bin ich überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein.

Christoph Spahni, wir danken Ihnen für das Gespräch und freuen uns auf eine weiterhin angenehme Zusammenarbeit.

Weitere Infos unter www.zaunteam.ch

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